5 Bahnhof Spandau Falkenseer Chaussee Schönwalder Str. Brunsbütteler Damm Seegefelder Weg An d. Kappe Freiheit Spekteweg Zitadelle Eiswerder Kolk Spektepark Havel Spektelake Großer Spektesee Spandau Die Spandau-Runde Karte: bar IN KÜRZE Start & Ziel: Rathaus/Bahnhof Spandau Dauer: 80 Minuten Länge: 15 Kilometer Gastronomie: Café und Bistro „Charlotte“, Charlottenstraße 14a, geöffnet täglich 9 bis 1 Uhr. cbb-charlotte.de Schwierigkeitsgrad: leicht Sehenswürdigkeit: Zitadelle Spandau, historische Siedlung Behnitz und Kolk ÖPNV: Bahnhof Spandau (S3, S9), U-Bhf. Rathaus Spandau (U7) Die kurze Spandau-Runde ist eine angenehme, leichte Tour, die den Besuch von Sehenswürdigkeiten, Kiezerkundung und das Durchatmen im Grünen vereint. Sie beginnt am imposanten Rathaus des Bezirks. An dessen Rückseite entlang geht es über Stabholzgarten und Mauerstraße zum Lindenufer. Der Uferweg heißt Sternbergpromenade, eine große Tafel informiert über die namensgebende jüdische Familie. Bald kommt die Mündung der Spree in die Havel in den Blick, am gegenüberliegenden Ufer stehen noch alte Lagerhallen aus Backstein, im Hintergrund ragt das Kraftwerk Reuter empor. Wir verlassen die Uferpromenade an der Hertefeldstraße und biegen nach rechts auf die Straße Am Juliusturm bis zur Zitadellenbrücke. Es ist nicht möglich, die alte Festung zu umrunden. Aber es lohnt sich, eine Schleife in Richtung Freilichtbühne zu fahren, um das Spandauer Wahrzeichen aus dem 16. Jahrhundert eingehend zu betrachten. Über die Straße Am Juliusturm, nun in westlicher Richtung, geht es bis zum Hohen Steinweg. Dort lohnt ein kurzer Abstecher zum Behnitz, dem ältesten Spandauer Siedlungsgebiet mit guterhaltenen Fachwerkhäusern. Über den Mühlengraben gelangen wir zum Brauhaus Spandau und zum Wröhmännerpark, der entlang der Havel EINE KURZE TOUR DURCH SPANDAU angelegt wurde – ein empfehlenswerter Ort für eine Rast, ob beim Bier oder „einfach so“ auf der Parkbank. Nach der Runde durch den Park geht es ein kurzes Stück durch den abwechslungsreichen Ortsteil Spandau, über Neuendorfer Straße, Falkenseer Platz und Falkenseer Damm zur Flankenschanze, dann weiter über Askanierring, Borchertweg und Hohenzollernring zum Spekteweg. Nun beginnt der „Natur-Teil“ unserer Tour. Der Spekte-Grünzug ist zwar nur 200 bis 500 Meter breit, aber insgesamt über sechs Kilometer lang und führt bis nach Falkensee. Und er ist wunderbar ruhig und nicht überlaufen. Wir durchfahren zuerst die Spekteniederung, überqueren die Zeppelinstraße und gelangen schließlich an die Gleise der Bötzowbahn. Dahinter beginnt der Spektepark mit dem Großen Spektesee und dem Kletterfelsen an dessen Ufer. Ein Parkweg wird derzeit saniert, es ist aber möglich, durch den Park zu fahren – immer am See entlang, dessen Ufer teilweise dicht mit Schilf bewachsen ist. Jenseits des Sees wird der Grünzug etwas schmaler und führt an der Spektelake entlang. Etwa in der Mitte überspannt eine Holzbrücke das Gewässer. Hier sollte man auf jeden Fall einmal absteigen, den Blick über den Grünzug genießen und sich ein paar stille Augenblicke gönnen. So fern ist man der nahen Großstadt selten. Wer mag, kann noch weiterfahren bis nach Falkensee, wir kehren indes am Nordufer der Spektelake um und fahren zurück durch den Spektegrünzug. Die Route entspricht in weiten Teilen dem Hinweg, was aber angesichts der stets anderen Ausblicke kein Makel ist. An der Borkzeile verlassen wir den Grünzug und biegen gleich hinter der Askanier-Grundschule links in den Radweg. Er führt zum Münsingerpark, von dem aus bereits das Rathaus zu sehen ist. Am Bahnhof Spandau endet unsere Tour. Kolk mit ihren alten Häusern im ältesten Siedlungsgebiet des Berliner Stadtteils Spandau. BERLIN MIT DEM RAD Foto: iStock Grafik: BM Infografik
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